Münster
Münster: Ermittler nehmen fünf Verdächtige bei Durchsuchungen fest
Die Polizei Münster hat 15 Objekte in vier Städten durchsucht. Fünf Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft, gefälschte Dokumente wurden sichergestellt.

Fünf Festnahmen und sichergestellte gefälschte Dokumente: Bei Durchsuchungen von 15 Objekten in Ahlen, Hamm, Sendenhorst und Lüdinghausen hat die Polizei Münster Beweismittel gesichert. Eine der Wohnungen diente nach Angaben der Polizei offenbar als Fälscherwerkstatt. Die fünf Tatverdächtigen befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Hinter dem Einsatz steht ein umfangreiches Ermittlungsverfahren, das die Polizei Münster und die Polizei Warendorf seit 2025 gemeinsam führen. Die Durchsuchungen liefen parallel zu einem bundesweiten Einsatz unter Federführung der Polizei Aschaffenburg.
Im bundesweiten Verfahren geht es um den Verdacht der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung, insbesondere im Zusammenhang mit sogenannten Stellvertreterprüfungen, sowie um das Einschleusen von Ausländern. Das eigenständige Verfahren in Münster und Warendorf steht laut Polizei im selben Sachzusammenhang.
Bei den fünf Festgenommenen handelt es sich um Männer zwischen 35 und 53 Jahren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster erließ das Amtsgericht Münster Untersuchungshaftbefehle gegen sie.
Die Einsatzkräfte stellten unter anderem Mobiltelefone, Laptops und diverse gefälschte Dokumente sicher. Eine eigens beim Polizeipräsidium Münster eingerichtete Ermittlungskommission setzt die Ermittlungen fort.
Quelle: Polizei Münster


