Werne
Werne: Große Suche in der Lippe – Verdacht auf falschen Notruf
Große Suche in der Lippe in Werne bleibt erfolglos. Weil der Anrufer widersprüchliche Angaben machte, besteht der Verdacht einer böswilligen Alarmierung.

Mehr als 60 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, Boote und zwei Hubschrauber waren in Werne an einer erfolglosen Suche beteiligt. Anlass war die Meldung, eine Frau sei in die Lippe gestürzt. Nach Angaben der Polizei besteht jedoch der Verdacht einer böswilligen Alarmierung: Der Anrufer hatte sich mehrfach widersprochen.
Der Notruf ging am 10. Oktober 2026 gegen 18.30 Uhr ein. Ein Mann aus Werne meldete, am Werthweg sei eine Frau in den Fluss gefallen. Daraufhin begann ein umfangreicher Such- und Rettungseinsatz.
Die Einsatzkräfte nutzten Drohnen und zwei Boote. Hinzu kamen ein Sonarboot des Technischen Hilfswerks, ein Rettungs- und ein Polizeihubschrauber sowie mehrere Streifenwagen. Bis 22.16 Uhr wurde gesucht – ohne Ergebnis.
Während der Suche befragte die Polizei den stark alkoholisierten Anrufer. Dabei fielen laut Polizei mehrfach Widersprüche auf. Auch gegenüber Zeugen hatte der Mann unterschiedliche Angaben gemacht. Ob tatsächlich eine Frau in die Lippe gestürzt war, ließ sich durch die Suche nicht bestätigen. Eine böswillige Alarmierung ist bislang ein Verdacht.
Quelle: Polizei Unna


