Geseke

Lippstadt, Geseke, Büren: Polizei stellt mutmaßlich falschen Führerschein sicher

217 Verkehrskontrollen in Lippstadt, Geseke und Büren: Polizei stellt mutmaßlich gefälschten Führerschein sicher und nimmt mehrere Strafanzeigen auf.

Von Meldelage Redaktion
Symbolbild zum Beitrag: Lippstadt, Geseke, Büren: Polizei stellt mutmaßlich falschen Führerschein sicher

Ein mutmaßlich gefälschter Führerschein, drei Anzeigen wegen des Verdachts auf Fahren ohne Fahrerlaubnis und Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum: Bei einem gemeinsamen Verkehrseinsatz in Lippstadt, Geseke und Büren hat die Polizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Insgesamt führten die Einsatzkräfte am Dienstag, 3. November 2026, 217 Verkehrskontrollen durch.

Nach Angaben der Polizei wurde der mutmaßlich gefälschte Führerschein sichergestellt. Es besteht der Verdacht der Urkundenfälschung. Außerdem nahmen die Beamten eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf Versicherungsbetrug im Zusammenhang mit einem Mietfahrzeug auf.

Bei zwei Fahrzeugführern ergab sich der Verdacht auf Drogenkonsum. Nach entsprechenden Überprüfungen wurden Blutproben entnommen. Bei zwei weiteren bestätigten Atemalkoholmessungen den Verdacht, dass sie unter Alkoholeinfluss gefahren waren.

Die Kreispolizeibehörden Soest und Paderborn hatten zunächst Kontrollstellen an der Erwitter Straße in Lippstadt und am Hellweg/Oberer Westring in Büren eingerichtet. Anschließend kontrollierten sie gemeinsam auf dem Gelände des Heidelberg-Zementwerks an der Bürener Straße in Geseke. Ziel war nach Polizeiangaben, die Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle zu bekämpfen.

Insgesamt erhoben die Einsatzkräfte 47 Verwarnungsgelder. Weitere Maßnahmen betrafen Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz und Fahrzeuge, deren Betriebserlaubnis erloschen war. Hinzu kamen weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Kontrollberichte.

Bei einer Überprüfung gab es außerdem einen Fahndungstreffer im Zusammenhang mit einer möglichen Vermögensabschöpfung. Dazu erhob die Polizei weitere Daten und fertigte einen Bericht.

Das Technische Hilfswerk unterstützte die Ausleuchtung des Kontrollgeländes. Eine Ärztin entnahm die erforderlichen Blutproben; das Zementwerk stellte das Gelände zur Verfügung.

Quelle: Kreispolizeibehörde Soest