Bocholt

Bocholt: Streifenbeobachtung führt nach Hüttenaufbruch zu Verdächtigem

Nach einem Gartenhütten-Aufbruch in Bocholt führte eine Zeugenbeschreibung die Polizei zu einem Verdächtigen. Der Mann bestreitet den Aufbruch.

Von Meldelage Redaktion
Symbolbild zum Beitrag: Bocholt: Streifenbeobachtung führt nach Hüttenaufbruch zu Verdächtigem

Nach dem Aufbruch einer Gartenhütte in Bocholt hat die Polizei noch am selben Nachmittag einen Tatverdächtigen angetroffen. Entscheidend waren die Beobachtung einer Anwohnerin und eine Begegnung während einer Streifenfahrt. Der Mann bestreitet, die Hütte aufgebrochen zu haben.

Laut Polizei hatte die Anwohnerin am Montag, 26. Oktober, gegen 12.30 Uhr einen verdächtigen Mann gesehen, der das Grundstück eines derzeit unbewohnten Einfamilienhauses an der Rheinstraße verließ. Gemeinsam mit einem Nachbarn entdeckte sie kurz darauf die gewaltsam geöffnete Tür der Gartenhütte. Sie informierte die Eigentümerin, die anschließend die Polizei verständigte.

Die Personenbeschreibung brachte die Beamten auf eine Spur: Sie hatten den Mann kurz zuvor selbst unmittelbar vor dem Grundstück gesehen. Da sie ihn aus früheren Einsätzen kannten, konnten sie die Beschreibung nach Polizeiangaben eindeutig zuordnen.

Auch ein möglicher Aufenthaltsort war den Einsatzkräften bekannt. Dort trafen sie den Tatverdächtigen gegen 14.15 Uhr an. Bei der Durchsuchung fanden sie einen Schraubendreher und ein Teppichmesser. In einer mitgeführten Tasche lag außerdem eine Heckenschere. Die Polizei stellte sie als mutmaßliches Diebesgut sicher und nahm auch die beiden Werkzeuge in Verwahrung.

Der Mann räumte ein, auf dem Grundstück gewesen zu sein. Den Aufbruch der Gartenhütte bestritt er jedoch. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Borken